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Susi 2017-11-13T17:07:50+00:00

SUSIs LEBEN

Susianna Kentikian verließ im Alter von fünf Jahren gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder Armenien, weil dort die Einberufung ihres Vaters zum Militärdienst im damals umkämpften Bergkarabach drohte. Die Familie zog zunächst in ein Wohnheim nach Berlin, begab sich dann jedoch wegen der dort vorherrschenden Gewalt und fehlender Deutschkenntnisse nach Moldawien und später nach Russland, wo Susi Kentikian kurzzeitig die Schule besuchte.

Susi 1990 mit ihrer Tante Ani

Im Jahr 1996 kehrte die Familie nach Deutschland zurück und zog nach Hamburg. Die Familie Kentikian lebte zunächst auf der „Bibby Altona“, einem Wohnschiff für Asylbewerber, und danach in einem Asylbewerberheim. Ihr Aufenthaltsstatus blieb lange unsicher. Erst ihr Profivertrag im Jahr 2005, für drei Jahre, sicherte ihr und ihrer Familie ein dauerhaftes Bleiberecht.

Mit zwölf Jahren entdeckte Susi Kentikian ihre Begeisterung für das Boxen, nachdem sie ihren Bruder einmal zum Training begleitet hatte.

Susi 2003 mit ihrem Amateurtrainer Frank Rieth

Ihr aggressiver Kampfstil mit schnellen Kombinationen und ihr Bestreben, die Gegnerin bis zum Knockout zu attackieren, brachte ihr den Kampfnamen „Killer Queen“ ein.

Neben ihrem besonderen Kampfstil und der für das Fliegengewicht beeindruckenden KO-Quote, ist Susi eine der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Boxerinnen. Ihre Bekanntheit verdankt sie auch Auftritten im Fernsehen abseits des Boxens und ihrer filmreifen Lebensgeschichte.

SUSIs MEDIENPRÄSENZ

Mit ihrer ehrlichen und liebevollen Art ist Susi Kentikian sowohl der Liebling des Publikums als auch der Presse. Sie ist greifbar, publikumsnah und hat keine Starallüren trotz ihres großen Erfolgs. Susi ist authentisch, charakterstark und loyal. Genau das ist der Grund, warum sie nicht polarisiert.

Am Anfang ihrer Profilaufbahn erschienen Berichte über Susi Kentikian vor allem in der Hamburger Lokalpresse und in verschiedenen deutschen Printmedien. Dabei war für die Presse im Besonderen ihre schwierige Lebensgeschichte von Interesse, was unter anderem Vergleiche mit dem Kinofilm „Million Dollar Baby“ schuf.

2007

2007 wurde sie durch die Kooperation zwischen ProSieben und Spotlight Boxing einem größeren Publikum bekannt. Neben der Liveübertragung ihrer Boxkämpfe im Rahmen der „ProSieben Fight Night“ trat sie außerdem mehrmals in der Unterhaltungssendung TV Total auf und absolvierte mit Stefan Raab, vor dessen Rückkampf gegen Halmich, ein Sparring über vier Runden.

März 2007

Im März 2007 nahm sie an der 5. Wok-Weltmeisterschaft in Innsbruck teil und gewann dort, zusammen mit Sven Hannawald, Christina Surer und Markus Beyer, den Wettbewerb im Vierer-Wok. Ihre erste Titelverteidigung gegen die uruguayische Boxerin María José Núnez – im Rahmen des Schaukampfes zwischen Halmich und Raab – war ihr bis heute meistgesehener Kampf mit 4,69 Millionen Zuschauern. Im gleichen Jahr wurde eine TV-Dokumentation von Gert Monheim über sie veröffentlicht: „Die starke Susi – Boxen zum Überleben“.

2008

2008 engagierte sich Susi Kentikian im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs als Botschafterin in Deutschland, um Menschen über die Vorteile von Vielfalt zu informieren und für einen interkulturellen Austausch zu begeistern. Außerdem war sie das Gesicht von „5 macht fit!“, einer Initiative der Deutschen Betriebskrankenkasse für fünf Minuten Bewegung am Tag.

2009

2009 war Susi Kentikian, zusammen mit Tim Mälzer und Frank Zander, Teil der Initiative „Obdach Hamburg“. In diesem Jahr hat Sie sich unter dem Motto: „Fight for their rights“ auch für PETA stark gemacht.

2010

2010 war Susi Kentikian mit einem TV-Werbespot das Gesicht der Milch-Schnitte (Ferrero). Im gleichen Jahr hatte sie in dem Musikvideo „Weg eines Kriegers“ der Hip-Hop-Gruppe „Berlins Most Wanted“ einen Gastauftritt.

2011

2011 war sie in Klaus Wirbitzkys Kinofilm „Der Himmel hat vier Ecken“ zu sehen. Sie spielte eine kasachisch-stämmige Boxerin am Anfang ihrer Profikarriere.

2012 – 2016

2012 – 2016 hat sich Susi Kentikian hauptsächlich um ihre sportliche Karriere gekümmert und diverse Weltmeisterschaftskämpfe vor großem TV-Publikum und ausverkauften Hallen bestritten.

2017

2017 nahm sie an der 10. Staffel der Tanzshow Let’s Dance (RTL) teil und wurde somit wieder von einem großen Publikum, auch außerhalb der „Box-Sport-Szene“, wahrgenommen.

2017

Susi nahm an „Grill den Profi“ (VOX) teil und trat zusammen mit Caroline Beil und Jorge Gonzalez gegen die Schweizer Spitzenköchin Meta Hiltebrand an. Den Dessert-Gang gewann Susi souverän und sicherte somit dem Promiteam den Gewinn. Die Jury um Reiner Calmund war begeistert und die Spitzenköchin wurde vom Promiteam „gegrillt“!

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“ Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, ist ihm mehr möglich, als er glaubt! ”

SUSI KENTIKIAN